Das Alter ist uns teuer! Die GrossmütterRevolution ging auf die Strass

Rund 300 Teilnehmer*innen haben dem regnerischen und kalten Wetter getrotzt und sind dem Aufruf der GrossmütterRevolution gefolgt, für ein gutes Leben im Alter zu demonstrieren.

Auch die Medien haben schweizweit über die Kundgebung und ihre Anliegen berichtet.
> Medienspiegel (PDF 11.9 MB)
> Länggassblatt

Die Reden zum nachlesen
> Barbara Gurtner (PDF 202 KB)
> Ruth Fries (PDF 182 KB)

Danke allen, die dabei waren und: Wir machen weiter und setzen uns für die Kundgebungsthemen ein!


Infos

Samstag, 2. September 2017, 14 – 16 Uhr, Waisenhausplatz, Bern

  • Begrüssung Franziska Teuscher, Gemeinderätin Stadt Bern

Rednerinnen

  • Bea Heim, Nationalrätin SO
  • Barbara Gurtner, alt Nationalrätin u. Seniorenrat Bern, GrossmütterRevolution
  • Ruth Fries, GrossmütterRevolution
  • Evi Alleman, Nationalrätin BE
  • Christine Häsler, Nationalrätin BE
  • Rosmarie Dormann, Alt Nationalrätin LU
Infos

Die GrossmütterRevolution mischt sich ein und mobilisiert.

Wir setzen uns ein für ein gutes Leben im Alter
Wir wehren uns gegen die zunehmende Ökonomisierung des Lebens und haben es satt, als Kostenverursacherinnen und Last für die Gesellschaft bezeichnet zu werden.
Denn die Hochaltrigkeit ist eine Errungenschaft unserer Zivilisation, die mit einer gesellschaftlichen Verantwortung verbunden ist.
Und ja: Die beiden letzten Lebensjahre sind in der Regel teuer.
Das Alter ist aber auch wertvoll und darf in der reichen Schweiz etwas kosten.
Zudem bieten wir Alte mehr als wir kosten. Wir bezahlen Steuern und leisten unbezahlte Betreuungsarbeit für Enkelkinder und pflegebedürftige Angehörige im Wert von Milliarden Franken.

Wir wollen Zuwendung statt Bürokratie
Alte Menschen haben ein Recht auf Lebensqualität auch bei Pflegebedürftigkeit.
Hilflosigkeit gehört zum Menschsein und ist keine Krankheit.
Hilflose Menschen bedürfen eines spezifischen Schutzes des Staates.
Es braucht Zuwendung und Zeit, um auf die Bedürfnisse der alten Menschen einzugehen.
Zeit ist Geld. Dieses Geld müssen wir in der reichen Schweiz aufbringen.
Pflege und Betreuung gehören auch bei der Finanzierung zusammen.
Gute Arbeitsbedingungen für die Mitarbeitenden in der Langzeitpflege sind ein Muss.

Alt für Jung & Jung für Alt
Wir wehren uns gegen eine Entsolidarisierung der Gesellschaft.
Die anstehenden gesellschaftspolitischen Fragen können nur mit gegenseitiger Wertschätzung und mit Respekt gemeinsam gelöst werden.



Weiter Informationen zu den Themen bei der Manifestgruppe
> Manifest "Das hohe Alter ist uns teuer"
> Bericht Care-Arbeit unter Druck
> Studie: Das 4. Lebensalter ist weiblich