Das Manifest

wir bieten!
  • Wir definieren selbst, was wir anbieten wollen und können. Zeitliches und finanzielles Engagement bei der Unterstützung und Betreuung unserer Kinder, Enkel und Angehörigen.
  • Gesellschaftliches Engagement bezüglich Solidarität zwischen den Generationen.
  • Gegenseitige Unterstützung alternder Frauen: Solidarität zwischen finanziell gut und schlecht gestellten, zwischen gesunden und betreuungsbedürftigen.
  • Gemeinsamer Aufbruch zu einem Alter in Würde und Freude.
wir fordern!
  • Gesellschaftliche und allenfalls auch finanzielle Anerkennung unserer Leistungen als Grossmütter: Betreuungsspesen, Pflegegutschriften, Besuchsrecht in Scheidungs- und Patch- workfamilien.
  • Öffentliche oder öffentlich unterstützte Betreuungsangebote für ältere Frauen zu erschwinglichen Preisen.
  • Thematisierung der weiblichen Altersarmut.
  • Mitsprache bei der Einrichtung von adäquaten Betreuungssystemen.
wir haben erreicht – & darauf sind wir stolz!
  • Dank dem Engagement der feministischen 70er-Jahre-Generation haben sich die Bedingungen für Frauen markant verbessert, allerdings noch nicht genug. Aber trotzdem: die Tochtergeneration erlebt ihre ersten Diskriminierungserfahrungen nicht mehr im Kindergarten oder in der Primarschule wie wir, sondern 10 – 15 Jahre später.
  • Wir haben in Theorie und Praxis die Rollenverteilung in Partnerschaft, Familie und Haushalt verändert. Allerdings gibt es noch viel zu tun!
  • Wir sind die Frauengeneration, die den Jungen privat und gesellschaftlich den Rücken stärkt. Unsere Solidarität mit der Tochter- und Enkelgeneration ist nicht abhängig davon, ob wir Respekt und Dankbarkeit erhalten.
  • Wir haben Definitionsmacht zum Thema Frauen und Altern – ein grosser Teil der Literatur zum Thema ältere und alte Frauen stammt von engagierten Frauen unserer Generation.

Die ManifestGruppe der GrossmütterRevolution, im Mai 2011

Das Manifest zum ausdrucken
> PDF (737 KB)

Das Manifest auf französisch
> PDF (1.6 MB)