Jahresbericht 2017

Anfang Januar stösst Françoise Gysi zu der Arbeitsgruppe Freie Frauen im Alter.

Im Fünferteam (Katharina Fehr, Evelyne Günzburger, Françoise Gysi, Kathrin Keller, Regula Willi) setzen wir unsere Planungsarbeit vorerst gemäss dem 2015 verabschiedeten Konzept fort.
Im Laufe des Jahres erhalten wir neue Impulse und für unsere Arbeit eröffnen sich neue Sichtweisen. Wir zeigen uns an den Veranstaltungen und in der Korrespondenz deutlicher als Teil der GrossmütterRevolution. Zudem beteiligen sich mehrere von uns aktiv an der Planung und Weiterentwicklung der GrossmütterRevolution.

Ist uns in den Jahren zuvor gelegentlich der leise Vorwurf begegnet, eine GrossmütterRevolution light zu sein und uns als Bernerinnen zu sehr abzusondern, so wird im Jahresverlauf die Idee der Regionalisierung immer wichtiger. Heute haben wir den Eindruck, dass wir zu Vorläuferinnen von etwas Neuem, dem regionalen Gedanken, geworden sind. So werden wir 2018 Abschied nehmen von den Freien Frauen im Alter. Unsere Veranstaltungen werden neu unter GrossmütterRevolution: RegioForum Bern zu finden sein.

Daran halten wir auch unter dem neuen Label fest: Unsere Veranstaltungen und Aktivitäten sollen niederschwellig und auch für neue Frauen attraktiv sein. Anderseits wollen wir daran arbeiten, die Bildung von selbständigen Arbeitsgruppen zu fördern. Dabei können wir auf die Unterstützung der Projektleiterin Anette Stade zählen und neu vom Gedankenaustausch mit anderen RegioForen profitieren.

2017 finden zwei Themennachmittage statt:
15. Mai: Selbstbestimmte Vorsorge für Leben und Tod: Wie packe ich es an? 28 Frauen lassen sich von Sabine Gehri, Sozialarbeiterin bei Pro Senectute, über Vorsorge-auftrag, Patientenverfügung und Testament informieren. Im 2. Teil des Nachmittags tauschen sich die Frauen im Gruppengespräch über ihre Erfahrungen, Schwierigkeiten und Ängste aus und machten sich Mut, sich dem schwierigen Thema zu stellen. Wie mit den Teilnehmerinnen abgemacht, werden wir uns demnächst nach ihren Erfahrungen erkundigen. Ob sich hier gar eine Arbeitsgruppe bilden könnte?

24. Oktober: Platz dem Humor!
Dieser Nachmittag wird initiiert von Susanne Kuratli und mitgetragen von Susanne von Allmen. Die Initiative der beiden Frauen hat uns besonders gefreut. Wir hoffen, dass wir weiterhin An-regungen aus den Reihen der Frauen erhalten. Gerne werden wir sie aufnehmen und gemein-sam einen Anlass planen.

Mit Clownin Bene Wohl (Susanne Kuratli) und ihrer Assistentin (Susanne von Allmen) machen 26 Frauen Erfahrungen, wie wir es mit dem Lachen und dem Humor haben. Wir vernehmen einige Erkenntnisse aus der Humor- und Lachforschung (Gelotologie) und diskutieren unsere persönli-che Haltung zu Humor, Fröhlichkeit und Lachen. Alle zeigen sich sehr erfreut über die Ausstrah-lung und den feinen Humor der beiden Clown-Frauen.

Die beiden Anlässe finden im Haus der Begegnung der Katholischen Kirche Region Bern an der Mittelstrasse 6a in der Berner Länggasse statt. Je nach Bestuhlung können im Saal 20 bis 40 Personen Platz nehmen. Die anschliessende Cafeteria wird zu regem Austausch in der Pause genutzt und steht auch für Gruppenarbeiten zur Verfügung. Die Mittelstrasse ist mit Bus 12 vom Bahnhof Bern in ca. fünf Minuten erreichbar. Es besteht hier auch die Möglichkeit, bei Bedarf kleinere Räume zu mieten.

Unsere Arbeitsgruppe beteiligt und engagiert sich teilweise auch am
2. September an der Demonstration „Das Alter ist uns teuer“ auf dem Waisenhausplatz in Bern.

Das Interesse an den Veranstaltungen der Freien Frauen im Alter ist weiterhin gross. Die Mai-lingliste der Freien Frauen im Alter besteht heute aus rund 100 Namen. Darunter gibt es einen Kern von rund 20 Frauen, die mehr oder weniger regelmässig an den Veranstaltungen und Dis-kussionen teilnehmen.
Erfreulicherweise finden immer wieder Frauen aus Zürich, der Ostschweiz, Luzern und Basel den Weg zu uns. Zugenommen hat in Bern auch das generelle Interesse für die GrossmütterRevolu-tion, sei es für die beiden jährlichen Gesamttagungen, aber auch für Webseite und Newsletter.

Die Zusammenarbeit im Gesamtprojekt ist der AG FFA sehr wichtig. Kathrin Keller gehört dem (alten) Matronat an, Katharina Fehr, Evelyne Günzburger und Kathrin Keller beteiligen sich an der Retraite zur Weiterentwicklung der GrossmütterRevolution und Katharina Fehr und Kathrin Keller sind seit dem 12.12.17 Mitglieder des (neuen) Matronats.

Unser besonderer Dank geht an Anette Stade, die Projektleiterin der GrossmütterRevolution. Sie unterstützt uns grossartig, sowohl auf der logistischen (Internet, Newsletter, Flyer…) als auch auf der persönlichen Ebene. < Mit diesem Jahr geht die finanzielle Beteiligung durch Migros Aare zu Ende. Wir bedanken uns herzlich bei Mirjam Viviani und Michaela von Siebenthal für ihre Unterstützung.

Wabern/Bern, 20. Januar 2018
Kathrin Keller

> als PDF (200 KB) zum ausdrucken