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Arbeitsgruppe Endlichkeit

Wir sind Frauen, die sich aus verschiedenen Erfahrungswelten zusammengefunden haben, um uns über das (Tabu-)Thema Sterben auszutauschen. Wir haben gemerkt, dass uns unsere eigenen Erlebnisberichte inspiriert und geholfen haben, uns vertieft mit den vielfältigen Aspekten des Lebensende auseinanderzusetzen - und wie wichtig es ist, eine Sprache dafür zu finden.

Wir sind motiviert, auch in unserer Gemeinschaft der Grossmütter zu solchen Themen Denkräume in Form von Gesprächszyklen und Foren zu schaffen:

  • Erlebnisse austauschen, eigene Erfahrungen einbringen
  • Über den Tod und damit verbundenen Vorstellungen reden lernen
  • Patientenverfügung/Nachlassverfügungen besprechen
  • Friedhofbegehungen mit Impulsen für Gesprächsaustausch
  • Sterbeverständnis in früheren und anderen Kulturen
  • Abschiedsrituale – was entspricht mir und meinen Hinterbliebenen
  • Sterben in Spital und Heim
  • Sterbewilligkeit, Palliativ Care, Exit
  • Umgang mit Verlusten, Trauer, Umstellungen
  • Endlichkeit als Chance für ein gutes Leben

Kontakt
Maru Stocker
marustocker@bluewin.ch


Maru Stocker, Richterswil
Maru Stocker, Richterswil

In den letzten Jahren habe ich den Tod von verschiedenen nahen Menschen miterlebt. Ich bin berührt und beeindruckt von diesen tiefen Erfahrungen– es war für mich wie eine Initiation in meine letzte Lebensphase und Vorbereitung auf mein eigenes Ende. Gerne möchte ich das Thema in die GrossmütterRevolution einbringen:
Wie gehen wir Frauen persönlich, in unseren Familien, aber auch in unserer Gemeinschaft der Grossmütter mit dem Sterben um?


Regula Schoch-Senn, Zürich
Regula Schoch-Senn, Zürich

Das einzig Sichere in unserem Leben ist der Tod.

Mich mit dieser Sicherheit auseinander zu setzen begleitet mich schon durch mein ganzes Leben.Die Lebendigkeit und Verbundenheit die entsteht bei einem gemeinsamen Austausch über unsere Erfahrungen mit dem Thema, beglückt mich.

Es ist mir ein Anliegen dieses beglückt sein mit anderen Frauen zu teilen. Der Tod gibt uns die Chance wirklich zu leben.


Irene Muster-Knuchel, Herzogenbuchsee
Irene Muster-Knuchel, Herzogenbuchsee

Ich habe den Tod von verschiedenen nahen Menschen erlebt und schaue auf unterschiedlich geprägte Trauerprozesse zurück. Diese Verluste haben meine Wahrnehmung geschärft für das, was mir wichtig in meinem Leben ist.

Das Leben und der Tod sind untrennbar miteinander verbunden, es ist wertvoll und hilfreich darüber zu sprechen.


Evelyne Günzburger, Bern
Evelyne Günzburger, Bern

Mein Anliegen: Reden wir über das Leben, reden wir über das Sterben, reden wir über den Tod!


Rosmarie Brunner, Basel
Rosmarie Brunner, Basel

Wolf Erlbruch lässt in seinem Kinderbuch «Die grosse Frage» den Tod antworten: «Du bist auf der Welt, um das Leben zu lieben.»

Nicht gelebte Liebe, nicht geliebtes Leben bedrückt Sterbende und Trauernde.

Gerne lerne und übe ich diese Weisheit schon jetzt.


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