Text und Bild: Irmgard Bayard
Jeweils am 5. Dezember wird am Tag der Freiwilligenarbeit den vielen Helferinnen und Helfern von Vereinen, im Besuchsdienst, im Alltag und so weiter, gedankt. In vielen Gemeinden finden spezielle Anlässe statt.
(Fortsetzung)
Die UNO-Vollversammlung hat 1985 den 5. Dezember zum UNO-Tag der Freiwilligen ins Leben gerufen. An diesem Tag wird seither weltweit das Engagement von Freiwilligen gewürdigt und gefördert, dieses Jahr unter dem Motto «Jeder Beitrag zählt». In Langenthal beispielsweise haben sich die beiden Alterszentren, der Claro Weltladen, die Naturfreunde, die reformierte wie die katholische Kirche, die Seniorebrügg, die Sozialkommission, das SRK und der Samariterverein sowie malreden und der mobile Palliativdienst Emmental-Oberaargau (mpdEO) vorgestellt. Nach dem Markt der Möglichkeiten konnten die Freiweilligen das von Stadtpräsident Reto Müller begleitete Programm mit Fachreferat und kulturellen Beiträgen sowie einem Apéro geniessen.
Hier einige Zahlen vom Bundesamt für Statistik
Im
Jahr 2024 gaben 39,2% der ständigen Wohnbevölkerung ab 15 Jahren an, in
den letzten 4 Wochen Freiwilligenarbeit geleistet zu haben
(institutionalisierte und / oder informelle), das entspricht 2,9
Millionen Personen. Sie haben dafür im Durchschnitt 3,9 Stunden pro
Woche unbezahlt gearbeitet.
Die Freiwilligenarbeit umfasst unbezahlte Tätigkeiten für eine Organisation, einen Verein oder eine öffentliche Institution (institutionalisierte Freiwilligenarbeit) und unbezahlte Hilfeleistungen aus persönlicher Initiative für Personen, die nicht im selben Haushalt leben (informelle Freiwilligenarbeit).
Im Jahr 2024 wurde institutionalisierte Freiwilligenarbeit von Männern, Personen mit einer Ausbildung auf Tertiärstufe, sowie Personen im deutschen Sprachgebiet überdurchschnittlich häufig ausgeführt. Nach Altersgruppen waren die Unterschiede relativ klein – ausser bei Personen ab 75 Jahren, die deutlich weniger häufig institutionalisierte Freiwilligenarbeit leisteten als 15- bis 74-Jährige.
Informelle Freiwilligenarbeit wurde häufiger von Frauen, von Personen zwischen 55 und 74 Jahren, Personen mit einer Ausbildung auf Sekundarstufe II oder Tertiärstufe, sowie von Personen im deutschen Sprachgebiet ausgeführt.
Quelle: BFS – Schweizerische Arbeitskräfteerhebung (SAKE), Modul «Unbezahlte Arbeit»
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