Text: Marianne Stohler
Voller Erwartung betraten wir den Lukassaal in der Lukaskirche in Luzern, gespannt auf das, was uns an dieser Tagung der GrossmütterRevolution erwarten würde. Schon beim Eintreten wurden wir von frischem Kaffeegeruch empfangen und genossen dann die frischen Gipfeli und den heissen Kaffee. Schnell füllte sich der Saal mit vielen Frauen und man spürte sie wieder, diese unglaubliche Kraft und Energie, die von den versammelten Frauen ausging.
(Fortsetzung)
Voller Spannung erwarteten wir den Vortrag von Franziska Schutzbach. Diese bezog sich immer wieder auf ein anderes Kapitel Ihres Buches «Revolution der Verbundenheit». Ihre Erläuterungen vertieften und präzisierten ihre Aussagen und wir selbst spürten diese Verbundenheit mit all den Frauen, die hier zusammensassen, trotz all unserer Verschiedenheiten.
Auch anschliessend bei den vielen Diskussionen während des Stehlunches mit den köstlichen Sachen spürte ich, wie gut es tat, sich auszutauschen, zu geniessen, zu lachen und dabei Idee zu entwickeln, wie wir Vieles bei uns und in der Gesellschaft verändern könnten. Dabei spürte man kaum etwas vom Altsein, von Mutlosigkeit oder Resignation.
Das setzte sich auch während der Gruppenarbeiten fort, obwohl dort heftig diskutiert, gestritten und in Utopien und erträumten Zuständen geschwelgt wurde.
Schön zum Abschluss der Tagung die vielen verknüpften, bunten Bändern von denen jede Frau einen Knoten mit nach Hause nahm, als Symbol unserer Verbundenheit.
Erfüllt und zufrieden gingen wir auseinander und freuten uns bereits aufs neue kreative Zusammensein im nächsten Mai.
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