Text: Marianne Stohler, Bild Plakat
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Als sich das 50-Jahr-Jubiläum der Annahme des Frauenwahlrechts näherte, fanden einige Frauen bei uns im Dorf: «Da muss etwas geschehen!» Bald waren sich rund 16 Frauen einig und gemeinsam wurde ein Anlass zum Gedenken organisiert. Leider war wegen Covid nur ein online Anlass möglich.
(Fortsetzung)
Die Frauen aber fanden, wir könnten doch zusammen weitere Anlässe und Aktionen planen. So entstanden die «Frauenstimmen». Wir beschlossen, in einer kleinen Untergruppe einen Frauenpfad mit 12 Tafeln zu gestalten, die Frauenfragen betreffen. Wir konnten verschiedene Privatpersonen und Gruppierungen motivieren, eine Tafel zu sponsern und einen Text zu Frauenfragen zu konzipieren. Die entstanden zwölf Tafeln bildeten einen Rundweg. Die Tafeln widmeten sich den Themen: Vereinbarkeit von Familie und Politik, unbezahlte Carearbeit, getrennte Steuerveranlagung, geschlechtsspezifische Berufswahl und anderes mehr.
Lange standen die Stelen. Einige wurden mit der Zeit zerstört, andere stehen noch.
Vielseitige Themenwahl
Die «Frauenstimmen» widmeten sich auch anderen Projekten. So wurde eine Zeit lang ein Frauenmahl angeboten oder Politapéros organisiert. Zum Beispiel «Pro und Kontra Individualbesteuerung» oder «Politikerinnen kennen lernen» im Zusammenhang den kommenden Wahlen, und andere.
Jeweils im November treffen sich alle Mitfrauen der «Frauenstimmen» und wir diskutieren unsere Vorhaben fürs neue Jahr, die dann in kleinen Gruppen umgesetzt werden. Besonders schön für mich ist, dass die Gruppe sehr altersdurchmischt ist, viele junge Frauen sich beteiligen und wir etwas bewegen können.
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