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Matronat 2012 – 2017

Von 2012 bis Ende 2017 stand der Projektleitung ein fünfköpfiges Matronat bei der Planung der Tagungen und der Weiterentwicklung des Gesamtprojekts zur Seite. Alle Mitglieder waren in verschiedenen Arbeitsgruppen der GrossmütterRevolution engagiert. Die meisten seit Projektbeginn im 2010.


Hanna Hinnen, Marie-Louise Barben, Kathrin Keller, Ruth Fries, Heidi Witzig (v.l.n.r.)
Hanna Hinnen, Marie-Louise Barben, Kathrin Keller, Ruth Fries, Heidi Witzig (v.l.n.r.)

Hanna Hinnen, Regensberg
Hanna Hinnen, Regensberg

Hanna Hinnen war lange Jahre Lehrerin, studierte dann Pädagogik und verfasste zwei Lehrmittel zum Thema Lernstrategien. Als Gründungspartnerin der Firma «frischer wind» spezialisierte sie sich auf die Begleitung von Veränderungsprozessen in Schulen, Institutionen, Verwaltungen und im öffentlichen Bereich. In ihrer Wohngemeinde ist sie Schulpflegepräsidentin. Sie hat eine Tochter und einen Sohn und ist Grossmutter eines dreijährigen Enkels.


Marie-Louise Barben war zwischen 1990 und 2001 die erste Leiterin der Fachstelle für die Gleichstellung von Frauen und Männern des Kantons Bern. Nach ihrer Pensionierung arbeitete sie acht Jahre als selbständige Sozialwissenschafterin und Evaluatorin in den Bereichen Gender, Gleichstellung und Bildung. Ihre Freizeitinteressen gelten der zeitgenössischen Literatur, den Bergen und der arabischen Sprache. Sie ist Mutter von zwei Töchtern und einem Sohn und hat zwei Enkelkinder im Alter von neun und sieben Jahren.

«Seit die Frauenbewegung der 1970er-Jahre meinem Unbehagen über die Rolle der Frauen ein Ende gesetzt hat, setze ich mich ein für eine differenzierte Betrachtung der Geschlechterrollen. Meinem Alter entsprechend ist die GrossmütterRevolution jetzt die richtige Plattform dafür.»

Marie-Louise Barben, Bern
Marie-Louise Barben, Bern

Kathrin Keller, Wabern
Kathrin Keller, Wabern

Kathrin Keller aus Wabern BE war Lehrerin, Lehrerfortbildnerin, zeitweise Lokaljournalistin und Mitglied einer Volksschulkommission. Die Wahl-Grossmutter einer Enkelin und eines Enkels engagiert sich seit ihrer Pensionierung in verschiedenen Bereichen der Freiwilligenarbeit, insbesondere in der Erwachsenenbildung und in Migrationsfragen. Seit 2013 macht sie bei der GrossmütterRevolution mit und gehört zu den Gründerinnen von RegioForum Bern.

«In der GrossmütterRevolution finde ich Gesprächspartnerinnen meiner Generation als Grossmütter und Nicht-Grossmütter. Dabei habe ich die Möglichkeit, in Projekten zu mir wichtigen Themen wie Altersvorsorge, Generationen-Solidarität, Geschlechterrollen… mitzuarbeiten. Meine Wahl-Enkelkinder lassen mich die Welt auch aus ihrer Sicht anschauen und hinterfragen.»


Ruth Fries, Wallisellen
Ruth Fries, Wallisellen

Ruth Fries war bis zu ihrer Pensionierung beim Schweizerischen Zentralverein für das Blindenwesen SZB für das Fundraising, die Öffentlichkeitsarbeit und die Rekrutierung und Ausbildung von Freiwilligen verantwortlich. Als Politikerin war sie als Präsidentin der SP Wallisellen, in der sozialpolitischen Fachkommission in Bern und dem SP Forum für Behindertenfragen viele Jahre engagiert.

Sie hat zwei Enkelkinder im Alter von 10 und 12 Jahren.

«Als Grossmutter ist es mir wichtig, die richtige Balance zwischen Nähe und Distanz zur jungen Familie zu finden. Es ist mir ein Anliegen, dass die (Pionier-)Rolle der heutigen Grossmütter erkannt und genutzt wird.»


Heidi Witzig war bis Mitte 2012 als freischaffende Historikerin und Autorin mit Spezialgebiet Frauen- und Alltagsgeschichte tätig. Sie war Mitglied des Gemeinderats Uster (Legislative) und ist in zahlreichen sozial- und bildungspolitischen Organisationen tätig. Sie ist Mutter einer Tochter und Grossmutter eines kleinen Enkels.

«Als Grossmutter ist es mir wichtig, das junge Familienleben zu geniessen und zu unterstützen. Im gesellschaftlichen Rahmen sehe ich die feministisch geprägten Grossmütter als Gruppe, die Eltern und ihren Kindern mit Achtung und Respekt gegenübertritt, sich für ihre Lebensgestaltung interessiert, mit ihnen diskutiert – und ihnen den Rücken freihält.»

Heidi Witzig, Winterthur
Heidi Witzig, Winterthur

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