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Verein GrossmuetterRevolution
Plattform und Think Tank für die Frauen
der heutigen GrossmütterGeneration

«Wir als Zivilgesellschaft haben eine ungeheure Kraft, so viel mehr als wir denken. Das fängt damit an, dass wir mit einer radikalen Freundlichkeit durchs Leben gehen können, die Welt ist immer ein Abbild unserer Beziehungen. Wir können uns neue Gemeinschaften suchen, in denen wir zu Kräften kommen und politisch aktiv werden – demonstrieren, zivilen Ungehorsam zeigen, widersprechen, wenn Menschen dämonisiert werden. (In einer Demokratie gibt es kaum liebevollere Tätigkeiten!) Nicht selbst mit der Rhetorik des Hasses operieren.
Vor allem aber: begreifen, dass Zuversicht eine Tätigkeit ist. Liebe ist kein Gefühl – sie ist eine Praxis.»

(aus Interview mit Daniel Schreiber im Tagi, 29.11.25, «Liebe! Ein Aufruf», Hanser, Berlin)

Liebe an der GrossmütterRevolution Interessierte!

Als eine solche Gemeinschaft erlebe ich die GrossmütterRevolution! DANKE für alle Begegnungen, für all das Engagement.
Wir kommen in unseren grossen und kleinen Treffen zu Kräften, wir üben radikale Freundlichkeit und feilen an unseren Differenzverträglichkeiten.
Unsere sorgende Verbundenheit wirkt revolutionär in einer Welt schamloser und gnadenloser Zerstörungslust.

In diesem Sinne wünsche ich allen, die diesen Newsletter lesen und auch allen ihren Lieblingsmenschen, dass sie vergnügte Augenblicke und stärkende Begegnungen geschenkt bekommen. So können wir auch jene Menschen radikal freundlich wahrnehmen, die uns auf die Palme bringen – ohne ihnen das Menschsein abzusprechen. (ja, das ist eine sehr hohe Kunst...)

Herzlich,

Rosmarie Brunner


Thema CARE im SRF

An der Frühlingstagung 2024 haben wir nach dem packenden Referat von Ina Praetorius einen Brief mit der Forderung nach «CAREbarometer statt Börsenbericht» an die Wirtschaftsredaktion vom Schweizer Fernsehen geschrieben. Soweit sind wir noch nicht, aber in der Woche vom 8.-12. Dezember 2025 haben sie das Thema CARE aufgenommen mit einem EcoTalk mit Ina Praetorius, mit mehreren Beiträgen im 10vor10 und einem Onlinetool.

Unter diesen Links könnt ihr alles anschauen:

EcoTalk, 8.12.25:
https://www.srf.ch/play/tv/eco-talk

10vor10 Beiträge am 9./10./11. Dezember 2026:
https://www.srf.ch/play/tv/sendung

Radio (SRF1, 3, 4) :
https://www.srf.ch/audio/morgengast/andi-luescher-srf-wirtschaftsredaktor?id=AUDI20251210_RS_0007#autoplay

Onlinetool:
Lohnrechner für Haus und Familienarbeit

Wir bleiben daran......


Herbsttagung 2025

Herbsttagung 2025

Solidarität in der Vielfalt

Wie kann weibliche Solidarität die Gesellschaft verändern? Angeregt durch die Lesung von Franziska Schutzbach aus ihrem Buch «Die Revolution der Verbundenheit» diskutierten kürzlich 100 Frauen im Grossmütteralter im Lukassaal konkrete Möglichkeiten der Umsetzung.

Bei ihrer Begrüssung freuten sich die fünf Vorstandsfrauen mit einem Wortspiel über die Vielfalt der Frauen mit vielen Falten. Sie stellten den Verein, Plattform und Thinktank für alte Frauen, die sich einmischen wollen, kurz vor. Seit 15 Jahren setzen sich die Mitfrauen in selbst organisierten Arbeitsgruppen, Regioforen und an zwei jährlichen Tagungen mit Themen auseinander, die sie beschäftigen und stellen entsprechende Forderungen. Dazu gehören eine bessere Anerkennung und Wertschätzung der volkswirtschaftlich bedeutenden Care-Arbeit, die vor allem von Frauen häufig unentgeltlich geleistet wird. Durch hartnäckiges Dranbleiben des Vorstandes wird die Thematik im Dezember von Fernsehen SRF in verschiedenen Sendungen aufgenommen. Geplant sind auch schweizweite Aktionen am Internationalen Care-Tag vom 29.10.2026.

Die Abwertung von Care bedeute auch die Abwertung des Weiblichen, zeigte die Tagungsgruppe auf und betonte: «Frauensolidarität bedeutet harte Arbeit. Deshalb müssen wir lernen, die Verschiedenheit zu akzeptieren.»

Revolution der Verbundenheit
Autorin Franziska Schutzbach erklärte, dass sie nach ihrem Buch über die Erschöpfung der Frau nicht bei Diskriminierungserfahrungen stehen bleiben wollte. Vielmehr war es ihr Bedürfnis, die Geschichte der Frau auch als Erfolgsgeschichte beschreiben.

Denn die Frauen hätten sehr viel erkämpft und ermöglicht, immer und ausnahmslos durch die Verbindung verschiedener Frauen über Grenzen von Parteien und Konfessionen hinweg.

Die Lesung einzelner Kapitel aus ihrem Buch «Revolution der Verbundenheit – wie weibliche Solidarität die Gesellschaft verändert» ergänzte sie mit zusätzlichen Erklärungen. Für die Gestaltung einer freien, friedlichen und gerechten Welt brauche es beides, den Kampf und die Verbundenheit. Letztlich gehe es immer um Beziehungsarbeit mit Care im Zentrum. Dies sei eine Gegenposition zur kapitalistischen, patriarchalen Gesellschaftsordnung, die spaltet, weil sie über Konkurrenz und Wettbewerb funktioniert. Dabei werde ausgeblendet, wieviel Sorgearbeit nötig ist, damit die Produktion überhaupt stattfinden kann, seien doch Menschen von Geburt bis zum Tod zutiefst abhängig. Es gebe keine Freiheit ohne Bezogenheit.

Eindrücklich zeigte die Autorin auf, wie die Frauen in ihrer historisch geprägten, traditionellen Rolle, die sich im Abhängigkeitsverhältnis vom Mann für die Familie aufopfern, zu den härtesten Ausführerinnen des Patriarchats gehören. Dies zeige sich in Märchen wie Schneewittchen, Frau Holle, Aschenputtel usw. wo Frauen in Konkurrenz zu anderen Frauen stehen und einander gar vernichten wollen. Es sei eine schmerzhafte patriarchatskonforme Machtausübung, die bis heute in Rollenbildern von Mädchen und Buben nachwirke, Frauen spalte und die Solidarität unter Frauen immer wieder in Frage stelle.

Wenn Gerechtigkeit wichtiger ist als Macht
Im Gegensatz dazu hätte durch jahrzehntelanges Dranbleiben eine stille Revolution stattgefunden, indem sich Frauen jenseits der patriarchalen Strukturen organisierten, eigene Räume schafften, sich an eigenen Massstäben orientierten und Emanzipation ermöglichten. Doch sei der Zusammenschluss unter Frauen auch deshalb schwierig, weil zu viel Harmonie erwartet wird. Verbundenheit sei nicht gleich Harmonie, es gelte, miteinander ohne Abwertung im Streit zu sein. Wichtig seien Frauengeschichten, zu erzählen, was Frauen als Individuen ausgemacht haben, über ihre Wünsche, Pläne schreiben. Für Frauen sei generell Gerechtigkeit wichtiger als Macht. So gehe es darum, anstelle von Enttäuschung, Rache und Zerstörung etwas Neues aufzubauen, eine eigene selbst organisierte Welt. Den Entwurf einer Gesellschaft, die auf Beziehung statt Konkurrenz und Wettbewerb basiert. Abschliessend wünschte Franziska Schutzbach dem Verein GrossmütterRevolution, wie bisher im Einsatz für ein gutes Leben für alle weiterzumachen. Dies sei viel in dieser Zeit, wo viele Menschen ohnmächtig in Weltuntergangsstimmung verharren.

Starke Bande knüpfen
Nach dem köstlichen, vom Café Sowieso vorbereiteten Stehlunch diskutierten die Teilnehmerinnen in Gruppen drüber, wie sie sich trotz der vorhandenen Differenzen verbinden und sich auf Gemeinsamkeiten statt auf das Trennende konzentrieren können. Ein Reglement für Differenzverträglichkeit schaffen, war einer der Vorschläge. Mit gegenseitigem Respekt in Beziehung bleiben und vertrauensvoll versuchen, in Verbindung zu bleiben, lautete ein anderer. Es gelte, ausgehend von gemeinsamen Zielen klar zu benennen, was nicht gut läuft, sich als starke Frauen gegenseitig zu ermächtigen, zu unterstützen und sich einzumischen, wo es nicht gut läuft. Ein weiteres Statement entsprach ganz dem Manifest des Vereins GrossmütterRevolution: Weitergehen auf dem eingeschlagenen Weg, mit dem Gemeinwohl von Mensch und Natur und der gelebten Mitmenschlichkeit im Zentrum,

sensibilisiert bleiben, sich mit andern vernetzen und mit Taktiken etwas in Bewegung setzen im Hinblick auf eine sorgende Gemeinschaft für ein menschenwürdiges Leben aller.

Als Zeichen der Verbundenheit knüpften die Anwesenden zum Abschluss Bänder in vielen Farben zusammen, erfuhren im doppelten Kreis die Wärme und Stärke der Verbundenheit, an die sie ein zweifarbiger Knopf erinnern wird.

«Das war die beste Tagung, die ich erlebt habe», erklärte beim Abschied eine Frau, die seit Anfang bei der GrossmütterRevolution dabei ist begeistert und fuhr fort: «Es ist wunderbar zu sehen, wie sich diese nach dem Wegfall des Migros-Kulturprozent als Verein weiterentwickelt hat. Grossartig, wie der Vorstand hartnäckig an den Themen drangeblieben ist!»

Movie Tagungsgruppe.mp4

Zu allen Berichten und Beiträgen der Herbsttagung

Text & Fotos: Monika Fischer und Irmgard Bayard


Endlich Leben!

Endlich Leben!

Auf diesem Flyer könnte eure Ortschaft stehen! Eine Idee für Eure Gruppe?

Nach ihrer erfolgreichen Tournee mit Café Mortel startete die AG Endlichkeit am 9. Oktober mit ihrem neuen Projekt ‚Endlich leben - endlich Leben!‘. Die Teilnehmenden machten sich Gedanken darüber, was sie durch ihre Erfahrungen mit Vorausgegangenen vor ihrem eigenen Ende noch zur Erfüllung bringen möchten. Diesen wirklich sehr lohnenden Austausch will die AG nun wieder den RegioForen und anderen Gruppen anbieten.

Die AG Endlichkeit fragt sich, welche Werte uns angesichts des Sterbens wesentlich sind und lädt dazu zu zwei geführten Veranstaltungen ein: Am 5. Februar 2026 und am 29. April 2026 von 14 – 17 Uhr im Flörli in Olten.

Interessierte melden sich für Details und Terminfindung bei marustocker@bluewin.ch .


Aufruf zur Mitgestaltung des Internationalen Care-Tages 2026

Aufruf zur Mitgestaltung des Internationalen Care-Tages 2026

An der Frühlingstagung 2024 zum Thema «Care und Wirtschaft – Grossmütter engagieren sich» gab es am zweiten Tag Zukunfts-Workshops und eine Gruppe hat die Idee von neuen Postkarten aufgegriffen z.B. Wen kümmerts – wer sich kümmert. Wir haben uns mit Aktionen zum Sichtbarmachen der Care-Arbeit beschäftigt und als Spurgruppe erste Aktionen für den «International CareDay» vom 29. Oktober 2026 überlegt.

Nun wird es konkret: wir fädeln einen schweizweiten Zusammenschluss mit vielfältigen Organisationen und Personen ein. Wir suchen Mitstreiter*innen für eine bunte Vielfalt an Aktionen an diesem Tag.

Wirtschaft ist Care-ohne Sorgearbeit keine funktionierende Gesellschaft

Anmeldung für das 1. Treffen vom 28. Januar 2026 17.00 -19.00 Uhr im Flörli, Florastrasse 21, Olten

Mail an: irene.leu@grossmuetter.ch

Die Spurgruppe Care-Tag 2026 der GrossmütterRevolution freut sich auf geniale, freche, hoffnungsvolle Ideen für die Umsetzung über die ganze Schweiz verteilt.

Es grüssen,

Rosmarie Brunner, Irene Leu, Maru Stocker, Cornelia Bischoff


Philosophischer Salon von Sichtart

Elisabeth Sechser ist Beraterin, Publizistin und die Initiatorin von Caring.Economy. Sie und ihre Unternehmung sichtart stehen für ein fürsorgendes, partnerschaftliches und würdevolles Arbeiten, Wirtschaften und Zusammenleben.

Ihr Philosophischer Salon, den sie auch online durchführt, hat meine Aufmerksamkeit gefunden, vor allem das kürzliche Angebot zum Thema «Schuld und Scham».

Der Salon richtet sich an Denkfreudige, Unfertige und Neugierige, - so ihre Ausschreibung. Und weiter beschreibt sie: «der Philosophische Salon» ist ein offener Raum für Gedanken, Fragen und Gespräche – jenseits von Richtig und Falsch.

Wer sich weiter informieren will, findet unter www.sichtart.at

Eine Empfehlung von Lisa Binder, Vorstand VGmR


Die GrossmütterRevolution wünscht sich eine neue Webseite!

Die GrossmütterRevolution wünscht sich eine neue Webseite!

Wir wünschen uns eine benutzerfreundliche und einfach verständliche Webseite, die die Vielfalt unseres Vereins anschaulich darstellt.

Das ist eine recht grosse Kiste: wir brauchen eine Person, die Vollprofi ist und die Webseite mit uns zusammen entwickelt und gestaltet.

Wer schenkt uns eine nigelnagelneue, «gluschtige» Webseite?

Oder wer beteiligt sich an den Kosten, damit wir eine ProfiPerson anstellen können?

Unsere Präsidentin freut sich auf zahlreiche Rückmeldungen....;-))

rosmarie.brunner@grossmuetter.ch

(Bild: Sarah Ley@die Minervas, zvg von SK)


Geschenkidee

Geschenkidee

Noch auf der Suche nach einem Weihnachtsgeschenk für die beste Freundin, Mama, Tante oder Grossmutter? Die Mitgliedschaft beim Verein GrossmütterRevolution gibts auch zu verschenken.
Für eine Geschenkmitgliedschaft nehmen Sie gern mit Lisa BInder Kontakt auf: lisa.binder@grossmuetter.ch


Save the Date

Save the Date

(Bild save the date Pixabay Darkmoon_Art)

  • 6. März 2026, Salon der ungeahnten Möglichkeiten, online Anlass
  • 16. März 2026, Mitgliederversammlung und Monika Stocker, in Zug
  • 6./7. Mai 2026 Frühlingstagung in Kappel am Albis
  • 29. Oktober 2026 Internationaler CARE-Tag
  • 20. November 2026 Herbsttagung in Luzern, Saal der Lukaskirche

Ihr Angebot in unserem Newsletter

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Unter dem Motto „Gerne empfehlen wir Ihnen auch einen Blick auf die
nachfolgenden Informationen"
bieten wir die Gelegenheit für Inserate in
unserem Newsletter mit über 1'700 LeserInnen.

Haben Sie ein Angebot für ältere Damen / alte Frauen / in Ehren ergraute Häupter?

dann nehmen Sie Kontakt auf mit uns: admin@grossmuetter.ch
Preis nach Absprache, Entscheid über die Veröffentlichung liegt beim Vorstand.


Freiwilliger Beitrag

Wenn Ihnen die vorgestellten Aktivitäten unseres Vereins, unserer Arbeitsgruppen und RegioForen zusagen, nehmen Sie
gern an einem Anlass teil, oder unterstützen Sie uns mit einer Mitgliedschaft.

Alle Leiterinnen der RegioForen und Arbeitsgruppen, sowie die Vorstandsfrauen sind ehrenamtlich tätig.

Wenn Ihnen dieser Newsletter gefällt, freuen wir uns über einen freiwilligen Beitrag. Damit ermöglichen Sie uns, die Website aktuell zu halten, weitere Newsletter zu kreieren um Sie auf dem neusten Stand zu halten und gesellschaftsrelevante Anlässe anzubieten.

Der Verein GrossmütterRevolution dankt Ihnen herzlich.
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Unsere Adresse
Verein GrossmütterRevolution
c/o Rosmarie Brunner
Im langen Loh 251
CH-4054 Basel
admin@grossmuetter.ch

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