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Es war ein Tag an dem es wieder kalt war wie im Winter. Dabei blühten bereits die Magnolien. Meine Fahrt von Zürich nach Langenthal dauerte und ich fuhr durch alle Wetterlagen - Aprilwetter
Ende März. Bei Sonnenschein lief ich los vom Bahnhof, der übrigens sehr
modern aber noch eine grosse Baustelle ist. Ich verlor mich sogar einen
Moment lang, ein junger Mann machte mich darauf aufmerksam. Mehr konnte
er mir aber nicht sagen, denn er kannte die alte Mühle nicht, dort
wollte ich ja hin. Mein "Wunder-Grätli" mit der Map führte mich dann mit
einigen kleinen Kurven gezielt dort hin. Ich wurde herzlich
empfangen von Irene und Irmgard. Sie wussten, dass ich an diesem Anlass
teilnehmen wollte. Ich war gespannt auf das Thema „Sexualität im Alter“.
Ganz persönlich war ich neugierig darauf. Was wusste ich vielleicht
noch nicht? Ja, ich erfuhr tatsächlich noch Neues. Und werde es ausprobieren. Monika,
welche Sexualpädagogin und Hebamme ist und auch zur Grossmütter
Generation gehört, präsentierte dieses mir Neue, auf so natürliche
verbindende Art, dass meine immer noch nicht ganz abgelegte Scheu in
diesem Thema, obsolet war. Wir Frauen redeten, fragten, hörten einander zu. Es war ein gehaltener, sicherer Ort. Monika machte das möglich mit ihrer Art und wir Frauen kennen dies ja auch schon gut: Sorgfalt in der Vielfalt. Die
eineinhalb Stunden waren schnell vorbei und Monika ermutigte uns noch
unsere sexuelle Biographie auf einer Spirale aufzuzeichnen, daheim in
aller Ruhe. Eine herausfordernde Hausaufgabe! Welche alle Gefühle
hervorrufen kann von traurig, erfüllend bis berauschend und ganz sicher
wertvoll. Monika sagte mir, dass sie sich freuen würde ihr Angebot auch in anderen Regioforen anzubieten. Bei
Chips, Erdnüssen und Orangensaft gingen die Gespräche noch weiter und
Frau war sich einig: Es gäbe immer noch Informationsbedarf und
Gesprächsstoff zum Thema „Sexualität im Alter.“ Mittlerweile
hatte sich das Wetter wieder beruhigt und ich trat den Heimweg an. Ich
hatte ein rechtes Stück Weg vor mir und liess mir den Abend durch den
Kopf gehen. Ich hatte wirklich noch Neues erfahren und die Runde mit all
den Frauen hatte mich einmal mehr erfüllt und genährt. Danke euch Frauen vom Regioforum Oberaargau, im Besonderen den Organisatorinnen. Danke auch der Referentin Monika Müller-Jakob, www.hebammeria.ch E-Mail: hausgeburt@bluewin.ch Regula Schoch, Vorstandsmitglied: Nahrung, Ressort Mitgliederpflege und Vernetzung innerhalb der GmR
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