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Verein GrossmuetterRevolution
Plattform und Think Tank für die Frauen
der heutigen GrossmütterGeneration

Liebe engagierte Frauen, liebe Mitwirkende, liebe Interessierte Menschen

So viele Fäden verweben sich gerade in unserer Bewegung – sichtbar und unsichtbar, zart und zugleich kraftvoll.
In diesem Newsletter wird spürbar, wie Solidarität in der Vielfalt lebt: in Begegnungen, Projekten, Gesprächen und gemeinsamen Momenten, die uns verbinden.

Von der Herbsttagung mit Franziska Schutzbach, die bereits vor Ablauf der Anmeldefrist ausgebucht ist (wie wunderbar!), über das neue Projekt der AG Endlichkeit, bis hin zu inspirierenden online - Salons, sowie Filmgesprächen mit einer altBundesrätin, überall zeigt sich, was entstehen kann, wenn Frauen sich zusammentun.

Diese Ausgabe zeigt, was entstehen kann, wenn wir uns zusammentun. Vielleicht ist jetzt der Moment, dich ebenfalls einzuflechten in dieses lebendige Netz der Solidarität und Vielfalt.

Herzlich,
Das Team der GrossmütterRevolution

Aus dem Vorstand

So viele Fäden laufen bei uns zusammen!

Solidarität in der Vielfalt ist an der Herbsttagung das grosse Thema. Franziska Schutzbach liest aus ihrem Buch "die Revoultion der Verbundenheit - wie weibliche Solidarität die Gesellschaft verändert."

Und diese Art der Revolution ist auch in unserer Vorstandsarbeit ein zentrales Thema: auf vielfältige Weise fördern und pflegen und suchen und finden wir Vernetzungen. Einiges davon wird auch in diesem Newsletter sichtbar.

Was lange währt, wird endlich Realität: im SRF wird das Thema CARE voraussichtlich Anfang Dezember aufgenommen: im EcoTalk mit Ina Praetorius als Expertin; in drei 10vor10 Sendungen ist CARE ein Schwerpunkt und es wird ein spielerisches OnlineTool geben. Sobald wir Genaueres wissen informieren wir euch auf unserer Webseite!

Mit der Fachhochschule OST laufen Gespräche über eine mögliche Zusammenarbeit bei unserem Projekt "Hirn&Herz – Kompetenzenpool".

Die neue Software ClubDesk bewährt sich: Abgesehen vom Führen der Buchhaltung ist sie sehr nützlich für die Mitgliederverwaltung uvm.

Und daneben viel Kleinkram....

Für den Vorstand: Rosmarie Brunner


Wir nehmen Abschied von einer engagierten Mitfrau

Im Gedenken an Beatrix Castellote-Iselin, 28.12.1951 -27.9.2025

«Die Bretter, die die Welt bedeuten...» - ja, auf solchen Brettern stand Beatrix sehr gerne!

Noch im Sommer 24 stand sie jeden Abend auf der Bühne auf dem Gurten und sie plante fest, diesen Sommer noch einmal bei der «Matterhorn Story» auf dem Riffelberg mitzuspielen – direkt vor dem Matterhorn.

Dass der Krebs ihr diese Chance verwehrte, war sehr bitter für sie.

Ein paar Frauen vom RegioForum Basel haben Beatrix bis zuletzt begleitet.

Sie wird uns fehlen.

Fürs RegioForum Basel: Rosmarie Brunner


Gelungener Neustart

Gelungener Neustart


Nach ihrer erfolgreichen Tournee mit Café Mortel startete die AG Endlichkeit am 9. Oktober mit ihrem neuen Projekt "Endlich leben - endlich Leben!."
Die Teilnehmenden machten sich Gedanken darüber, was sie durch ihre Erfahrungen mit Vorausgegangenen vor ihrem eigenen Ende noch zur Erfüllung bringen möchten. Diesen wirklich sehr lohnenden Austausch will die Arbeitsgruppe Endlichkeit nun wieder den RegioForen und anderen Gruppen anbieten. Interessierte melden sich für Details und Terminfindung bei marustocker@bluewin.ch

Flyer Endlich Leben.jpg


Herbsttagung 21. November 2025

Herbsttagung 21. November 2025

Wir freuen uns sehr auf die Herbsttagung „Solidarität in der Vielfalt“, die vom Migros Kulturprozent unterstützt wird. Es wird ein gemeinsamer Raum der Begegnung, des Nachdenkens und der Verbundenheit.

Am 21. November 2025 werden wir gemeinsam mit der renommierten Soziologin Franziska Schutzbach in die Tiefen der Solidarität eintauchen, wie sie sie in ihrem Buch „Revolution der Verbundenheit – Wie weibliche Solidarität die Gesellschaft verändert“ beschreibt.

Es erwartet uns:
Eine Lesung von Franziska Schutzbach, in der sie zentrale Passagen ihres Buches vorträgt – über kraftvolle Frauen-Beziehungen, über Generationen-Bündnisse und darüber, wie echte Solidarität trotz (oder gerade wegen) Vielfalt wirken kann.

Raum für Austausch, Netzwerken, Herz-zu-Herz-Gespräche und das Knüpfen neuer Bande – ganz im Sinne unserer Gemeinschaft, die Vielfalt lebt.

Wir freuen uns ausserordentlich, dass die Tagung bereits vor Ablauf der Anmeldefrist ausgebucht ist. Dieses grosse Interesse berührt uns sehr und zeigt, wie stark das Bedürfnis nach echter Verbundenheit und solidarischem Miteinander ist.

Warum das gerade jetzt so wichtig ist

In „Revolution der Verbundenheit“ zeigt Franziska Schutzbach eindrücklich – anstatt uns in Erschöpfung zu verlieren – welches Potenzial in weiblicher Solidarität liegt: „weibliche Solidarität … birgt eine ungeheure Kraft in sich“. Sie macht sichtbar, wie Frauen durch Beziehungen und Bündnisse patriarchale Strukturen durchbrechen und gesellschaftlichen Wandel ermöglichen können.

Und genau diese Verbindung von Kraft, Verbundenheit und Vielfalt möchten wir als GrossmütterRevolution gemeinsam lebendig machen – sowohl im gemeinsamen Raum als auch in unseren eigenen Netzwerken und Projekten.

Wir freuen uns auf einen inspirierenden Tag – auf Begegnung, Tiefe und Freude.
Deine Teilnahme ist wertvoll – denn Gemeinschaft wächst durch unser persönliches Zutun und unser gegenseitiges Gehör.

Wenn du doch noch den Ruf verspürt an der Herbsttagung teilzunehmen, dann melde dich bitte bei Sandra Kaufmann von der Geschäftsstelle admin@grossmuetter.ch. Sie wird überprüfen, ob sich aufgrund von Abmeldungen noch verfügbare Plätze ergeben.

Von Herzen und in Verbundenheit
Die Frauen der Tagungsgruppe


« Es führt kein Weg daran vorbei, dass Menschen sich zusammenraufen, miteinander sprechen, sich verbinden und sich auf die Gemeinsamkeitenanstatt auf das Trennende konzentrieren «

Franziska Schutzbach



Das war der "Salon" vom Oktober

Das war der

Bericht vom Salon der ungeahnten Möglichkeiten, zum Thema: Mentalload

Ein interessanter Austausch über das Thema Mentalload fand am Freitag, 24. Oktober 2025 statt . Zwölf Frauen vertieften sich in das Thema.

Zusammen mit Silvie Klein erstellten wir ein Mindmap mit unseren Erfahrungen mit dieser geistigen Erschöpfung. Alle kennen den Zustand – auch im Lebensabschnitt als Grossmutter. Wir beschrieben, wie wir es körperlich wahrnehmen, wie der Atem kürzer wird, wie sich die Laune verändert, wie wir müde werden, weniger gut schlafen, unsere Beziehungsfähigkeit eingeschränkt wird und wir plötzlich feststellen, dass wir weniger Kontakt zu uns haben und Sachen, welche uns nähren nicht mehr wahrnehmen…

Wir beleuchteten den historischen Hintergrund. Die patriarchalen Strukturen legten klare Rollenstrukturen vor, wie Frauen zu sein haben. Die katholische Kirche vermittelten ein weiteres klares Bild der Frauen. Die Sorge um den Mitmenschen wurde erwartet, weiter sollte die Frau angepasst, gefällig und nett sein und die Harmonie unterstützen. Alles gratis!

Unsere Wirtschaft baut auf der Ausbeutung und Abwertung von Sorgearbeit. Sorgearbeit gilt auch heute noch als eine dauerverfügbare, weibliche Ressource, an der man sich gesellschaftlich bedient. Wenn die Erschöpfung aufhören soll, muss sich das System ändern.

In Vierergruppen tauschten wir aus, was wir ändern würden, wenn Morgen eine Gesellschaft umgesetzt werden könnte, die weiblich ausgerichtet wäre.

  • Räume schaffen, in welchen sich Frauen aus allen Generationen treffen und miteinander austauschen können.
  • Uns Frauen gegenseitig unterstützen in der Solidarität miteinander, im Umgang mit den patriarchalen Strukturen, mit Macht, mit den Gefühlen von Ohnmacht, Ungenügen, Selbstzweifel… Gruppen entstehen lassen, welche Verbundenheit fördern.
  • Solidarisch sein mit jungen Frauen. Sie fragen, wie es ihnen geht. Aufzeigen, wie Kinder für uns alle «Glücksfälle» sind und sie ermutigen ihren Weg in der Gesellschaft zu gehen. Sich gegenseitig unterstützen, ermutigen und wenn es nicht geht, darauf hinweisen, dass es eine wichtige Erfahrung war.
  • Neue Wohnformen unterstützen, welche ein «Miteinander» innerhalb der Generationen fördern.
  • Gute Ausbildung stützen und Frauen ermöglichen unabhängig zu sein, Geld zu verdienen und ihr Leben auch mit Kindern unabhängig von einem Partner führen zu können.
  • Umgang mit Geld als Schulfach einführen und so alle Frauen befähigen, sich bewusst damit auseinanderzusetzen.Strategien im Umgang mit Pensionskassen, während der unbezahlten Gratisarbeit kennen und wissen, auf was zu achten ist, damit genügend Geld im Alter vorhanden ist.
  • Werte wie Dankbarkeit, Wohlergehen, Anerkennung und Liebe stützen. Herzensbegegnungen schaffen.
  • Aktiv in der Gestaltung der «Welt» mitgestalten. Einander unterstützen die eigene Meinung auszusprechen. Die Vielfalt von uns Frauen abbilden.
  • Als «Grossmütter» Vorbilder sein.

Zufrieden mit dem Erlebnis der positiven Verbundenheit, dem gegenseitigen Austausch, mit einem Gefühl der Zuversicht und Solidarität, verabschiedeten wir uns um 11.30 Uhr.

Dieses Treffen war für mich wie ein Wunder. Ich kenne es nicht, gehört zu werden.
Aussage einer Teilnehmerin

Der nächste Salon der ungeahnten Möglichkeiten findet am 6. März 2026 statt. Wenn es dich interessiert, melde dich jetzt schon bei der Geschäftsstelle admin@grossmuetter.ch. So kannst du dich auf eine Liste setzen, damit du die Ankündigung persönlich bekommst.

Das Thema wird zu einem späteren Zeitpunkt festgelegt. Es ist eine gute Möglichkeit sich von zu Hause aus mit anderen Frauen zu vernetzen und zu einem interessanten Thema auszutauschen.

Wir danken allen fürs dabei sein.

Silvie Klein und Veronika Bossard

Hier findest du ein PDF mit den Erkenntnissen aus dem Salon Mindmap GMR Mental Load.pdf


Film "Wir Frauen von Worb"

Das RegioForum Oberaargau zeigt am 9. November ab 10.30 Uhr in Zusammenarbeit mit dem Frauenverein Worb im Kino Scala in Langenthal den Film «Wir Frauen von Worb».

Im Anschluss an den Film, der über Zusammenhalt und Mut erzählt, führt das Vorstandsmitglied des Frauenvereins, Dorette Balli ein Gespräch zum Film mit altBundesrätin Simonetta Sommaruga. Tickets können direkt unter kino-scala.ch gebucht werden.

Details zum Film sind im Flyer ersichtlich.

Flyer Wir Frauen von Worb.pdf


RegioForum Chur

Auch in Chur gibt es seit kurzem ein RegioForum, welches sich kürzlich im kleinen und gemütlichen Rahmen das 2. mal getroffen hat.

Das nächste Treffen ist geplant für den Dienstag, 02.Dezember 2025 15.00 -17.00 Uhr im Kulturpunkt Planaterra 11 in Chur.

Weitere engagierte Frauen sind sehr willkommen.
Für Infos und Kontakt steht euch gern Cornelia Bischoff zur Verfügung c.bischoff@bluewin.ch


Über den historischen Erfolg der Schweizer Klimaseniorinnen

Sie geben nicht auf. Sie gehen einen jahrelangen, hürdenreichen Weg, müssen sich Hohn und Spott anhören, werden beleidigt und bedroht. Doch sie machen weiter – manche von ihnen hochbetagt und gesundheitlich angeschlagen. Sie glauben an sich, an ihre junge Rechtsanwältin, sie haben Greenpeace an ihrer Seite – und eine klare Message: Der Klimaschutz muss vorangetrieben, der Staat in die Pflicht genommen werden. Es geht um den Schutz ihrer Gesundheit und ihres Lebens.

Um das zu erreichen, verklagen die Klimaseniorinnen die Schweiz. Sie verlieren in ihrer Heimat vor jeder Instanz und ziehen den Fall nach Strassburg weiter, an den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte.
Am 9. April 2024 schaffen sie, womit kaum jemand gerechnet hat – der Gerichtshof gibt ihnen recht. Das Urteil geht binnen Minuten um die Welt: Klimaschutz ist ein Menschenrecht! Die alten Frauen aus der Schweiz stehen international im Rampenlicht. Sie haben gewonnen, für sich, für alle anderen – für die künftigen Generationen. In diesem Buch wird ihre Erfolgsgeschichte erzählt und mit dreizehn Kurzporträts exemplarisch aufgezeigt, wer hinter der aussergewöhnlichen Bewegung steht.

Das Buch gibt es hier: www.limmatverlag.ch

Und hier die aktuellen Aktivitäten in Bezug auf das Buch und den Film „Trop Chaud“
www.klimaseniorinnen.ch


Die OMAS GEGEN RECHTS Schweiz laden ein

«Auf dem Weg nach Rechts – wie sich rechte Gedanken bei uns ausbreiten»

Veranstaltung mit Vortrag von Hans Stutz am 19. November 2025 von 19.00 – 21.00 Uhr

Ort: Genossenschaft mehr als wohnen, Raum Hunzikerplatz
Genossenschaftsstrasse 13
Zürich Oerlikon

Mit Anmeldung an Uschi Ringwald uschi.ringwald@omasgegenrechts.ch

Wie können wir die Rhetorik der extremen Rechten erkennen?

Franziska Schutzbach hat vor vielen Jahren ein erhellendes Buch darüber geschrieben.

Es ist ev. noch antiquarisch erhältlich oder man kann es hier als PDF runterladen:

https://www.franziskaschutzbach.com/die-rhetorik-der-rechten


Save the Date

Save the Date

(Bild save the date Pixabay Darkmoon_Art)

  • 21. November 2025 Herbsttagung in Luzern, Saal der Lukaskirche
  • 6. März 2026, Salon der ungeahnten Möglichkeiten, online Anlass
  • 6./7. Mai 2026 Frühlingstagung in Kappel am Albis

Freiwilliger Beitrag

Wenn Ihnen die vorgestellten Aktivitäten unseres Vereins, unserer Arbeitsgruppen und RegioForen zusagen, nehmen Sie
gern an einem Anlass teil, oder unterstützen Sie uns mit einer Mitgliedschaft.

Alle Leiterinnen der RegioForen und Arbeitsgruppen, sowie die Vorstandsfrauen sind ehrenamtlich tätig.

Wenn Ihnen dieser Newsletter gefällt, freuen wir uns über einen freiwilligen Beitrag. Damit ermöglichen Sie uns, die Website aktuell zu halten, weitere Newsletter zu kreieren um Sie auf dem neusten Stand zu halten und gesellschaftsrelevante Anlässe anzubieten.

Der Verein GrossmütterRevolution dankt Ihnen herzlich.
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Unsere Adresse
Verein GrossmütterRevolution
c/o Sandra Kaufmann
Sprützehusweg 8
CH-6315 Alosen
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