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Bericht vom Salon der ungeahnten Möglichkeiten, zum Thema: Mentalload Ein interessanter Austausch über das Thema Mentalload fand am Freitag, 24. Oktober 2025 statt . Zwölf Frauen vertieften sich in das Thema. Zusammen mit Silvie Klein erstellten wir ein Mindmap mit unseren Erfahrungen mit dieser geistigen Erschöpfung. Alle kennen den Zustand – auch im Lebensabschnitt als Grossmutter. Wir beschrieben, wie wir es körperlich wahrnehmen, wie der Atem kürzer wird, wie sich die Laune verändert, wie wir müde werden, weniger gut schlafen, unsere Beziehungsfähigkeit eingeschränkt wird und wir plötzlich feststellen, dass wir weniger Kontakt zu uns haben und Sachen, welche uns nähren nicht mehr wahrnehmen… Wir beleuchteten den historischen Hintergrund. Die patriarchalen Strukturen legten klare Rollenstrukturen vor, wie Frauen zu sein haben. Die katholische Kirche vermittelten ein weiteres klares Bild der Frauen. Die Sorge um den Mitmenschen wurde erwartet, weiter sollte die Frau angepasst, gefällig und nett sein und die Harmonie unterstützen. Alles gratis! Unsere Wirtschaft baut auf der Ausbeutung und Abwertung von Sorgearbeit. Sorgearbeit gilt auch heute noch als eine dauerverfügbare, weibliche Ressource, an der man sich gesellschaftlich bedient. Wenn die Erschöpfung aufhören soll, muss sich das System ändern. In Vierergruppen tauschten wir aus, was wir ändern würden, wenn Morgen eine Gesellschaft umgesetzt werden könnte, die weiblich ausgerichtet wäre. - Räume schaffen, in welchen sich Frauen aus allen Generationen treffen und miteinander austauschen können.
- Uns Frauen gegenseitig unterstützen in der Solidarität miteinander, im Umgang mit den patriarchalen Strukturen, mit Macht, mit den Gefühlen von Ohnmacht, Ungenügen, Selbstzweifel… Gruppen entstehen lassen, welche Verbundenheit fördern.
- Solidarisch sein mit jungen Frauen. Sie fragen, wie es ihnen geht. Aufzeigen, wie Kinder für uns alle «Glücksfälle» sind und sie ermutigen ihren Weg in der Gesellschaft zu gehen. Sich gegenseitig unterstützen, ermutigen und wenn es nicht geht, darauf hinweisen, dass es eine wichtige Erfahrung war.
- Neue Wohnformen unterstützen, welche ein «Miteinander» innerhalb der Generationen fördern.
- Gute Ausbildung stützen und Frauen ermöglichen unabhängig zu sein, Geld zu verdienen und ihr Leben auch mit Kindern unabhängig von einem Partner führen zu können.
- Umgang mit Geld als Schulfach einführen und so alle Frauen befähigen, sich bewusst damit auseinanderzusetzen.Strategien im Umgang mit Pensionskassen, während der unbezahlten Gratisarbeit kennen und wissen, auf was zu achten ist, damit genügend Geld im Alter vorhanden ist.
- Werte wie Dankbarkeit, Wohlergehen, Anerkennung und Liebe stützen. Herzensbegegnungen schaffen.
- Aktiv in der Gestaltung der «Welt» mitgestalten. Einander unterstützen die eigene Meinung auszusprechen. Die Vielfalt von uns Frauen abbilden.
- Als «Grossmütter» Vorbilder sein.
Zufrieden mit dem Erlebnis der positiven Verbundenheit, dem gegenseitigen Austausch, mit einem Gefühl der Zuversicht und Solidarität, verabschiedeten wir uns um 11.30 Uhr. Dieses Treffen war für mich wie ein Wunder. Ich kenne es nicht, gehört zu werden. Aussage einer Teilnehmerin Der nächste Salon der ungeahnten Möglichkeiten findet am 6. März 2026 statt. Wenn es dich interessiert, melde dich jetzt schon bei der Geschäftsstelle admin@grossmuetter.ch. So kannst du dich auf eine Liste setzen, damit du die Ankündigung persönlich bekommst. Das Thema wird zu einem späteren Zeitpunkt festgelegt. Es ist eine gute Möglichkeit sich von zu Hause aus mit anderen Frauen zu vernetzen und zu einem interessanten Thema auszutauschen. Wir danken allen fürs dabei sein. Silvie Klein und Veronika Bossard Hier findest du ein PDF mit den Erkenntnissen aus dem Salon Mindmap GMR Mental Load.pdf
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