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Liebe Leserin, lieber Leser Eigentlich wollte ich in diesem Vorwort nur Positives schreiben. Und dann passiert beim Jahreswechsel das Unglück in Crans-Montana, bei welchem so viele junge Menschen ihr Leben, ihre Zukunft und ein ‘normales’ Leben verlieren. Ein Unglück, das die Überlebenden für immer prägen wird. Ich bin sicher, ich spreche für uns alle, dass wir mit unseren Gedanken bei den Angehörigen sind. Doch dürfen wir bei all dem Leid, das ganz in unserer Nähe passiert ist, die vielen Opfer der unsäglichen Kriege auf der ganzen Welt nicht vergessen. Auch dort sind Familien betroffen, die weit weg sind von einem normalen Leben, wie wir es kennen. Trotzdem, oder gerade deshalb, widme ich die folgenden Zeilen Positivem. Das Schweizer Fernsehen hat sich eine Woche lang dem Thema Care gewidmet. Dies dank der Hartnäckigkeit unserer Präsidentin Rosmarie Brunner, welche zusammen mit Ina Praetorius darauf gepocht hat. Erst im Eco-Talk, dann als Reihe im 10vor 10. «Wir bleiben dran», verspricht Rosmarie Brunner, spätestens am 29. Oktober 2026, dem Internationalen CareDay wird sie die Wirtschaftsredaktion wieder darauf einschwören. Mehr dazu findet Ihr im Dezember-Newsletter der GrossmütterRevolution. Zum Dezember Newsletter Wie viel gemeinsam erreicht werden kann, zeigte Ende Jahr die spontan angesagte, von rund 1'200 Menschen besuchte Demo vor dem Bundeshaus und der von fast 500'000 Menschen unterstützte Appell an die Räte. Die vom Nationalrat zuvor abgelehnte zusätzliche Million Franken für die Prävention von Femiziden wurden dank dem Ständerat und dem Wiedereintreten des Nationalrates doch noch gesprochen und damit gezeigt, dass Gewalt an Frauen kein Randproblem ist und uns alle angeht. Ein Thema, das uns ebenfalls alle angeht und früher oder später betrifft, ist die Demenz. Dies ist das Hauptthema unserer Januar-Ausgabe. Nach einem von Monika Fischer geschriebenen Porträt über das vielseitige Leben von Silvia Käslin-Schönenberger hat sie sich, wie schon viele Jahre zuvor, damit auseinandergesetzt. «Ein Thema, das den Menschen unter den Füssen brennt», betitelt sie ihren ersten Beitrag. Mit zwei weiteren Artikeln beleuchtet sie die Krankheit von verschiedenen Seiten und zeigt auch auf, wie man unter anderem Dank Angeboten von Alzheimer Schweiz gut damit umgehen kann. Einen Rückblick und Gedanken zur Herbsttagung haben sich Monika Fischer,
Marianne Stohler und ich gemacht. In der Rubrik «Was mich beschäftigt»
sinnieren Marianne Stohler und ich über Demenz. Ein Thema, welchem wir
immer wieder begegnen und das uns auch in den Redaktionssitzungen
beschäftigte, weshalb wir dieses ausführlich in die Januar-Ausgabe
aufgenommen haben. Etwas ganz anderes Thema ist das Kopftuch bei Frauen,
welchem sich Bernadette Kurmann in dieser Rubrik eindrücklich widmet. In «Gesehen – gehört» kann ich gleich von drei Anlässen berichten. In dem vom RegioForum Oberaargau zusammen mit dem Frauenverein Worb gezeigten Film «Wir Frauen von Worb» geht es um gelebte Solidarität und den Zusammenhalt von Frauen. Dass die Filmvorstellung mit dem Beisein von altBundesrätin Simonetta Sommaruga gekrönt war, freute uns noch mehr. Gleich zwei Frauen aus dem Vorstand des RegioForums Oberaargau erhielten im Herbst 2025 die Auszeichnung «SP-Rose», welche von der SP Oberaargau jeweils als Anerkennung für soziales Engagement verliehen und mit 1000 Franken honoriert wird. Und am 5. Dezember, dem internationalen Tag der Freiwilligen, präsentierten sich unter anderem in Langenthal verschiedene Organisationen und Vereine, um auf sich aufmerksam zu machen. Ein wichtiger Dankesanlass. Mit Erinnerungen an Silvester in der Jugend schliessen wir die Frauenweis(s)heiten im Januar ab. Viel Spass beim Lesen. Irmgard Bayard und das Team der Frauenweis(s)heiten: Monika Fischer, Barbara Bischoff, Andrea Fetz, Bernadette Kurmann und Marianne Stohler. PS: Danke für die vielen positiven Rückmeldungen zur letzten Ausgabe. Über Äusserungen zu unserer Arbeit, ob anerkennende oder kritische, freuen wir uns immer.
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